KIM-JONG-IL LOOKING AT AVARTY.COM
von Florian Straßl…
“Der geliebte Führer ist gestorben” klang es aus dem nordkoreanischen-Staatsfernsehn – dem einzigen Sender im Lande. Selbst die ewige gleiche Nachrichtenmoderatorin (Name vermutlich Zensura Propaganda), die 1994 schon den Tod seines Vorgängers Kim Il Sung verlas, konnte sich den Tränen nicht entziehen.
Daraufhin stellte sich im ganzen Land die Staatstrauer ein. Weinende Heulorgien säumten das Land, die sich vor lauter Trauer nicht mehr auf den Beinen halten können.
Wir wissen es nicht genau, aber irgendwas liegt da in der Luft. Mögen es die Gewehrläufe der Soldaten im Rücken oder die extreme scientologische Gehirnwäsche sein. Ganz nach dem Motto: Cry or die.
Genug geredet, jetzt zum eigentlichen Sinn des Artikels.
Kim Jong Il war oft ein gefürchteter unberechenbarer Mann für Politiker und seine Untertanen , in den unendlichen Tiefen der Bloggerwelt wurde er jedoch oft als Scherzfigur gehandelt. Im Staatsfernsehn wurden nur Standbilder mit Vorgelesenem von ihm präsentiert.
Daraus ist “Kim Jong Il looking at things” entstanden. Ein amüsanter Tumblr mit untermalenden Kommentaren über die Besuche in Produktionsstäten und Einrichtungen. Zum Tod hat der Autor zudem noch “Kim Jong Il dopping the bass” veröffentlicht. Dieser zeigt ausschließlich Fotos des Staatsoberhaupts in Pose zu Weltstars.
Und weils so schön ist: Sein Sohn und Nachfolger Kim Jong Un hat jetzt auch so eine tolle Seite.
Wer der nordkoreanischen Sprache mächtig (oder auch nicht) ist, kann sich gerne 13 Minuten feinstes rumgeheule reinziehen. Um meinem Artikel Nachdruck zu verleihen, empfehle ich ganz besonders die Stelle bei 6:49 Minuten.
Links:
13 minütiges Youtube-Video über Kim Jong Il’s Todesverlesung

그는 것들 같다는 생각이 드는 데요. (He likes to look at things)