James Eurobond
Es gibt Themen um die kommt man nicht herum, weder in der Welt, noch bei Avarty. Eines dieser Themen: Euro-Bonds. Scheisswort – scheiss Lösung für das Euro-problem…oder? Werfen wir mal einen Blick darauf. Bonds werden im Allgmeinen Banksterisch „verzinliches Wertpapier“ genannt, also Sparbriefe, Lebensversicherungen und eben auch Staatsanleihen. Man (im Konkreten Fall die Staaten der Eurozone) leiht sich Kohle und gibt dafür einen Schuldschein aus (den Bond). So weit so gut, klingt ja alles noch logisch aber jetzt wird’s verzwickt: wir präsentieren den ZINSSATZ, applaus applaus applaus! Der Zinssatz legt fest wie viel der Verleiher des Geldes (Gläubiger) denn zurückbekommt, welchen Aufschlag er machen kann/darf/wird. Deutschland zahlt zurzeit ca. 2,1%. Was das bei 33 Milliarden neuen Schulden ausmacht das könnt ihr euch selbst ausrechnen.
Aber zurück zum Zinssatz. Wer bestimmt den eigentlich? Diesen herrlich bizarren Job erledigen die Ratingagenturen oder auf Altdeutsch „Wirtschaftsprüfungsinstitute“. Rating? GENAU, das sind die ferngesteuerten amerikanischen Arschlochfirmen die sich gerade konzentriert auf den Euro stürzen. Also zumindest die großen drei. Natürlich gibt es mehr, u.a. in China u Japan aber auf diese Firmen wird sehr wenig gehört, das Gros der Meinung geht von New York aus. Und die Yankees haben Einfluss, viel Einfluss! Tagesschau gucken und ihr wisst Bescheid!
Diese Agenturen bewerten Staaten anhand des BIP (Bruttoinlandsprodukt, soll heißen jährliche Wirtschaftsleistung), der gesammelten Staatsschulden und vieler anderer Kriterien und geben ihre Meinung ab…und der Finanzmarkt folgt!
Ihr seht das ist alles etwas….nunja…dezent verwirrend und niemand versteht es so richtig. Der Teufel steckt im Zins…und leider auch im Detail.
Pfoten weg von dem scheiss, kauft euch lieber Glühwein statt Staatsanleihen, da kriegt ihr nämlich sicher was raus – PFAND!
In diesem sinne
Euer Synonymous
Bildquelle : toonpool.com Karikaturist Pfohlmann